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| 1. Vorrats- Hygiene-
und Materialschädlinge - lästig sind sie auch |
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1.1.1 Hausmaus (Mus musculus)
Die Maus reift schon binnen 42 Tagen heran, das Weibchen wirft nach einer
Trächtigkeit ca. 6 Junge (jährlich fast 45 Junge) Ihre Lebensdauer
beträgt bis zu 2 Jahre. Ihre Wege sind durch Duftmarken gekennzeichnet.
Der abgesetzte Urin und Kot riecht sehr stark und macht unsere Nahrungsmittel
unbrauchbar. In den Absonderungen sind auch viele Krankheitserreger vorhanden. |
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1.2.1 Wanderratte (Rattus norvegicus)
Die Ratte hat eine Gesamtlänge bis zu 50 cm (davon 22 cm Schwanzlänge).
Die Geschlechtsreife wird bereits nach 9 - 12 Wochen erreicht. Jährlich
kommt es zu 2 - 7 Würfen, mit durchschnittlich 9 Jungen. Die Weibchen
werden 3 – 5 mal trächtig. Die Tiere sind Allesfresser und ernähren
sich vorwiegend von Abfällen. Die von Wanderratten angerichteten Schäden
sind gewaltig. Sie konsumieren nicht nur Nahrungsmittel in beachtlichem
Umfang, sie beschädigen alle möglichen Gegenstände und sind
daneben ernsthafte Krankheitsüberträger. Bei Nahrungsmangel werden
auch schwächere Artgenossen angegriffen.
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1.2.2 Hausratte (Rattus rattus)
Die Hausratte ist kleiner als die Wanderratte, im Gegensatz ist der Schwanz
länger. Sie werden im Alter von 68 Tagen geschlechtsreif. Das Weibchen
wirft nach einer Trächtigkeit von 20 – 22 Tagen durchschnittlich
6 Junge (jährlich ca. 34 Junge). Die Hausratte wurde von der Wanderratte
verdrängt und gilt bei uns als so gut wie ausgestorben. |
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| 2. Schaben – die ungebetenen Gäste in unseren
Küchen,
im Lebensmittelunternehmen undenkbar |
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2.1.1 Deutsche Schabe (Blattella germanica)
Sie stellt in Europa den häufigsten Hygieneschädling in der
Lebensmittelindustrie, Gastronomie, in Bäckereien, eben überall
dort wo mit Lebensmittel hantiert wird, dar. Sie ist weltweit verbreitet.
Werden sie erst einmal eingeschleppt, beginnen sie im Verborgenen ihre
Kolonie zu gründen. Die Verschleppung und Abwanderung passiert
durch Warentransporte, Umbautätigkeiten, intensive Nassreinigung
aber auch durch falsche Bekämpfungsmethoden. Das Weibchen trägt
ein chitinhaltiges Eipaket (Oothek Abb. 2.1.1a) mit 30 – 40 Eier am
Hinterleib mit sich herum. Nach 4 – 5 Wochen wird die Oothek
abgelegt und die Larven schlüpfen. Die gesamte Entwicklung dauert
2 – 3 Monate.
2.2.1 Orientalische Schaben (Blatta orientalis)
Wird meist in den Abendstunden aktiv und dann nach einer längeren
Pause wieder frühmorgens. Das Eipaket ist relativ groß,
enthält aber in der Regel nur 16 Eier und wird bereits nach
1 – 2 Tagen des Herumtragens abgelegt. Die Larven schlüpfen
erst nach 2 – 3 Monaten und die gesamte Entwicklung ist erst
nach 5 – 6 Monaten abgeschlossen.
2.3.1 Möbel-, Braunbandschabe (Supella longipalpa)
Ist ein erst in den letzten Jahren zur Bedeutung gelangter Schädling.
Diese Art wird maximal 11 mm. Ohne Tragephase werden die Eipakete
in Ritzen von Möbeln etc. abgelegt. Es befinden sich etwa 16
Eier in den Paketen, die nach ca. 12 Wochen schlüpfen. Die Gesamtentwicklung
dauert ca. 5 – 6 Monate.
2.4.1 Amerikanische Schabe (Periplaneta americana)
Sie ist die größte bei uns vorkommende Schabe. Wegen ihrer
subtropischen Herkunft entwickelt sie sich meist nur in Gewächshäusern
mit ausreichend Wärme und Luftfeuchtigkeit. Das Eipaket wird
etwa 1 Monat getragen und enthält ca. 14 Eier. Die Gesamtentwicklung
dauert 6 – 7 Monate.
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| 3. Motten |
| In Lebensmitteln |
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3.1.1 Dörrobstmotte (Plodia
interpunktella)
Falter Flügelspannweite 16 - 20 mm, im Ruhezustand ca. 8 mm. Auftreten: Getreide, Futtermittel, Dörrobst; in Lagerhäusern,
Silos, Mühlen und in zunehmenden Maße auch in ländlichen
und städtischen Haushalten. Erkennung: Beim Getreide sind aus den Körnern nur die Keimlinge
herausgefressen. Körner mit Kotballen durch Gespinste zu kleinen
oder größeren Klumpen verbunden und Fraßlöcher
in Dörrobst.
3.1.2 Getreidemotte (Sitotroga cerealella)
Falter Flügelspannweite 13 mm, im Ruhezustand ca. 6 mm.
Auftreten: Getreidelager; in südlichen Ländern
bereits auf dem Feld am Getreide, von da eingeschleppt. Erkennung: Befallene
Körner haben rundliche, an den Rändern
glatte Löcher. Im Gegensatz zu anderen Motten kommt es hier
zu keinem Verspinnen.
3.1.3 Speichermotte Kakao- oder Heumotte (Ephestia elutella)
Falter Flügelspannweite 17 -22 mm, im Ruhezustand 12 mm.
Auftreten: An Futtermittel, Tabak, Dörrobst, Schokoladewaren,
Nahrungsmittel pflanzlicher Herkunft, Lebensmittebetriebe (Süßwarenindustrie),
aber auch an Getreide (Roggen)
Erkennung: Fraßstellen an den befallenen Waren in Verbindung
mit Gespinsten.
3.1.4 Mehlmotte (Ephestia kuehniella Zell.)
Falter Flügelspannweite bis 25 mm, Weibchen in Lockstellung
10 – 14 mm. Auftreten: Mehlprodukte, besonders Weizenmehl,
Grieß, Haferflocken,
Nüsse, Schokolade, usw. Erkennung: Gespinstklumpen in befallener
Ware, in Mahlgängen,
usw.
3.1.5 Kornmotte (Nemapogo granellus L.)
Falterspannweite 10 -14 mm, im Ruhezustand 5 -6 mm
Auftreten: Getreide aller Art, getrocknete Schwämme, überlang
gelagerte Vorräte, usw. Erkennung: Übliche Gespinstbildung,
Fraßstellen an den
Körnern, übler Geruch.
3.1.6 Mehlzünler (Pyralis farinalis L.) |
| In Textilien |
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3.2.1 Kleidermotte (Tineola bisselliella Hum.)
Flügelspannweite 14 mm, im Ruhezustand ca. 7 mm
Auftreten: In Textilien aller Art (insbesondere an Wollwaren), Bettfedern,
vor allem in warmen, trockenen Wohnungen. Erkennung: An den befallenen Stoffen unregelmäßiger, zerstreuter
Lochfraß, rundliche Kotballen, die etwas heller als die befressenen
Stoffe sind.
3.2.2 Pelzmotte (Tinea pellionella L.)
Flügelspannweite 15 mm, im Ruhezustand bis 9 mm.
Auftreten: Textilien, Pelzwaren, Federn. In eher feuchten und weniger
beheizten Wohnungen.
Erkennung: Unregelmäßige Fraßstellen, statt Gespinströhren
sind eigenartige Larvenköcher zu finden. |
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| 4. Ameisen – Nützlinge in der Natur mehr als
lästig im Betrieb und Haushalt ! |
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4.1.1 Schwarze Gartenameise (Tetramorium caespitum L.)
4.1.2 Rotrückige Hausameise (Lasius emerginatus Oliv.)
4.1.3 Rossameise (Camponotus herculaneus Latr. (C. ligniperda)
Auftreten: An allen möglichen Nahrungsmittel, insbesondere in
Süß und Fleischwaren; in Wohnungen, Lagerhäusern, Lebensmittelgeschäften
usw.
Erkennung: “Ameisenstraße“ entlang der Sesselleisten,
unter den Fensterbrettern; Nester in Holz und Mauerwerk.
Bedeutung: Ameisen werden in Häusern durch Verunreinigung der
Nahrungsmittel und ihr sehr hartnäckiges Auftreten außerordentlich
lästig.
Ameisen sind Staatenbildende Insekten und leben in volkreichen Nestern.
Die vermehrungsfähigen Weibchen (Königinnen), Männchen
und die Brut bleiben im Nest, während die normalerweise fortpflanzungsfähigen „Arbeiterinnen“ auf
Nahrungssuche gehen und die Nestinsassen versorgen.
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4.2.1 Pharaoameise (Monomorium pharaonis L)
2 -2,5 mm / sehr Wärme liebend, Nester meist in größerer
Entfernung vom Fraßort. Fraß an eiweissreichen oder süßen
Lebensmitteln bzw. organischen Abfällen. In Krankenhäusern
werden Krankheitskeime weit verbreitet. Gefürchtet ist sie auch
in Bäckereien, Großküchen, Süßwarenbetrieben,
Hallenbädern,……….. |
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| 5. Milben - Kaum sichtbar, aber
allgegenwärtig
! |
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5.1.1 Mehlmilbe (Acarus siro L.)
Auftreten: In Mahlprodukten,
Getreide, Tabak,…
Erkennung: Bei Massenbefall sind die Waren wie mit einer hellen, etwas
rötlichen Staubschicht überzogen.
Bedeutung: Bei Befall entstehen Verunreinigungen / Nahrungsmittel verderben
/ Gewichtsverlust
5.1.2 Backobstmilbe (Carpoglyphus lactis L.)
Auftreten: Süßwaren,
getrocknete Früchte,..
Erkennung: Die Milben überziehen das Nährmedium, so dass
diese wie mit einer beweglichen Staubschicht überzogen aussieht.
Bedeutung: Unangenehmer Geruch, Minderung des Warenwertes der Produkte.
5.1.3 Raubmilbe (Cheyletus eruditus W.)
Auftreten: In Getreide Lebensmittel
Polstermöbel, Tapeten,...
Erkennung: In nächster Nähe der befallenen Gegenstände
an der Wand und auf dem Boden sichtbar.
Bedeutung: Vermilbte Nahrungsmittel sind für Mensch und Tier
gesundheitsschädlich. Juckreiz, Hautausschläge und andere
allergische Erkrankungen können die Folge sein. |
| 5.1.4 Taubenzecke (Argas reflexus) |
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| 6. Läuse - Kaum sichtbar, aber allgegenwärtig ! |
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6.1.1 Gemeine Staublaus (Trogium pulsatorium)
Auftreten:
Bei genügend Feuchtigkeit nahezu überall. In Getreide, an
Lebensmitteln, in Wohnungen an Tapeten, Büchern usw.
Erkennung: Kleine Kahlstellen oder dünn gefressene Stellen – ohne
Lochbildung am Material.
Bedeutung: Der aus lebenden und toten Staubläusen bestehende Staub
ist aus Mahlprodukten nicht entfernbar. In Wohnungen ist das massenhafte
Auftreten außerordentlich lästig. Schimmelfresser.
6.1.2 Bücherlaus (Leposcelis divinatorius M.)
Auftreten: Gilt
als häufigste, als Vorratsschädling auftretende Staublaus.
Die Bücherlaus frisst oft auf Läger in Mühlen und
Bäckereien in das Getreidekorn kleine Löcher und nagt den
Keimling und den Mehlkörper völlig heraus. Die Nahrung
ist jedoch vorwiegend Schimmel (Lepinotusarten) der sich bei einem
hohen Feuchtigkeitsgehalt bildet. Daher findet man sie sehr oft in
Neubauten mit Restfeuchtigkeit. Abb.6.1.2a Schadbild an einem Buch. Die
Ordnung Staubläuse umfasst auf der ganzen Welt etwa 2.600 Arten
von ausnahmslos sehr geringer Körpergröße.
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| 8. Wespen, Hornissen - Störend und Schmerzhaft |
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8.1.1 Deutsche Wespe (Paravespula germanica)
Wespen leben in einem sozialen Verband mit Geschlechtstieren und Arbeiterinnen.
Sehr oft nisten Sie in der Umgebung oder im Inneren von Gebäuden.
Den Winter überlebt
ein befruchtetes Weibchen, das im Frühjahr die ersten Zellen baut
und die ersten Arbeiterinnen aufzieht. Das Nest geht nach Herbstanbruch
zugrunde, seine Bewohner sterben, nur die befruchteten Weibchen überleben.
Gilt im Haushalt als lästiges Insekt, kann aber durch ihren Stich
gesundheitliche Komplikationen bereiten. Wirklich gefährlich ist
ein Stich in die Zunge was bei der Nahrungsaufnahme immer wieder passiert.
Sofort Arzt aufsuchen.
Vorbeugen: Fliegengitter in den Fenstern, Beseitigung von Muttertieren
oder frisch angelegten Nestern. |
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| 9. Wanzen, Flöhe - Hygiene,- und Gesundheitsschädlinge |
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9.1.1 Bettwanze (Cimex lectularius)
Die Bettwanze hat wieder große Bedeutung als Hygiene- wie auch
als Gesundheitsschädling erlangt.
Sie leben tagsüber in Ritzen, Leitungsrohren, hinter Bildern,
Bodenleisten, losen Tapeten unter Matratzen und Schränken etc.
Nachts erfolgt die Einwanderung ins Bett des Menschen, aber auch in
Lager von Tieren. Der in der Regel schmerzfreie Stich, kann sehr unangenehme
Folgen haben.
Achtung! Wanzen werden oftmals mit dem Reisegepäck eingeschleppt. |
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9.2.1 Menschenfloh (Pulex irritans)
Erwachsene Flöhe ernähren sich ausschließlich vom Blut
ihres Wirts, was außer dem Menschen auch Hunde, Katzen, auch
andere
Haustiere oder wildlebende Säuger sein können. Der Menschenfloh
lebt vorwiegend in menschlichen Behausungen.
Das Weibchen legt in 1 – 3 Monaten 400 – 500 Eier. Die
ganze Entwicklung dauert je nach Jahreszeit 4 – 8 Monate. Der
Menschenfloh ist ein äußerst unangenehmer Parasit, zudem
kann er verschiedene Krankheiten auf den Menschen übertragen.
9.2.2 Katzenfloh (Ctenocephalides felis)
Er ist ein Hauskatzenparasit, den Mensche fällt er aber auch
an. Sein Stich ist schmerzhafter als der des Menschenflohs.
9.2.3 Hundefloh (Ctenocephalides canis)
Er schmarotzt auf Hunden und sehr häufig auch auf Menschen.
Er ist genauso unangenehm wie der Menschenfloh, auch die
Schutzmaßnahmen sehen ähnlich aus. |
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| 10. Untermieter - Fliegen, Mücken - Weitere Störenfriede
in unseren Betrieben und Wohnungen! |
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10.1.1 Silberfischchen, Zuckergast (Lepisma saccharina. L)
Auftreten: In Wohnungen Mühlen, Bäckereien,
Lagerräumen usw. an feuchten warmen Orten.
Erkennung: Nagespuren an Tapeten, Bucheinbänden, an gestärkter Wäsche; frisst an stärke- und zuckerhaltigen Produkten.
Bedeutung: Schaden meist nicht umfangreich, kann aber an wertvollen Gegenständen sehr empfindlich sein.
10.2.1 Kellerassel (porcellio scabar)
Auftreten: In Waschküchen, Keller hinter Regalen, Kisten, zwischen Kartoffelhaufen und sonstigem feuchten lagernden Material.
Schaden: Asseln können durch Fraß Obst, Gemüse und Kartoffeln schädigen, gleichfalls Holz, das mit Pilzen besetzt ist. Schäden sind eher gering. Sie haben jedoch eine Ekelwirkung auf Menschen. |
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10.3.1 Hausgrille, Heimchen (Acheta domestica)
In warmen, feuchten Plätzen im Haus, unter Heizungen etc. auffindbar.
Sie sind nachtaktiv, ernähren sich als Allesfresser und haben
daher in Behausungen die Möglichkeit, Nahrungsreste zu vertilgen
und sich zu Teil massenhaft zu vermehren. Die Fortpflanzung erfolgt
ganzjährig, wobei die Männchen unterschiedliches, recht musikalisch
Zirpen. Gerade dieses zirpen kann in Behausungen nervtötend auf
jeden nächtlichen Schläferwirken. |
10.4.1 Fleischfliege (Sarcophaga carnaria)
Die große Fleischfliege und zahlreiche weitere Fleischfliegenarten
wechseln zwischen Aas, Exkrementen und Lebensmitteln hin und her und
dringen in Wohnungen sowie in Betriebe ein. So werden sie zu ernsten
Krankheitsüberträgern. Ihre Larven entwickeln sich in Exkrementen,
Aas, einige Arten sind Regenwurmparasiten. Unmittelbare Materialschäden
richten sie nicht an, doch können Fleischfliegen fäulniserregende
Mikroorganismen übertragen.
10.4.2 Stubenfliege (Musca domestica)
Die Stubenfliege ist ein typischer Vertreter der Synanthropen. Ihre
Anpassungsfähigkeit erlaubt ihr nicht nur die Entwicklung
in Exkrementen und Mist, sondern auch in menschlicher Nahrung und
in Abfällen. Die Wärme der Ställe und menschlichen
Behausungen gewährt ihr die zum Überleben notwendigen Bedingungen.
10.4.3 Tau- Essigfliege (Drosophila melanogaster)
In den Herbstmonaten erscheint sie in großer Zahl in den Wohnungen
und Betrieben. Über weite Entfernung können sie gärende
Pflanzenstoffe riechen und erscheinen überall dort
wo Obst und Gemüse verarbeitet, Marmelade, Obstsäfte und
Wein hergestellt werden.
10.4.4 Hausmücke (Culiseta annulata)
Im Gegensatz zur Stechmücke verhält sich die Hausmücke
gegenüber Menschen und Vieh recht angriffslustig. Vorbeugender
Schutz: Am besten und nachhaltigsten ist die Vernetzung der Fenster
mit feinem Fliegengitter. |
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Auf dem Weg vom Erzeuger zum Verbraucher hat der Vorratsschutz
eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Die Reihe der Schädlinge ließe
sich noch lange weiterführen. Zwischen Hygiene-, Material-, Gesundheitsschädlingen
und Lästlingen sind oftmals keine Grenzen zu setzen. Viele Unternehmen
brauchen schon alleine wegen Audit`s oder Kontrollen durch das Lebensmittelinspektorat
professionelle Unterstützung in der Umsetzung der Hygienerichlinien.
Im Privaten Haushalt werden oftmals Präparate (Gifte) gegen allerlei
Insekten und Nager eingesetzt und der Professionist erst dann gerufen wenn
Befall nicht erfolgreich bekämpft werden kann.
Nutzen Sie unsere kostenlosen Inspektionen und den Schädlingserkennungsdienst:
Schicken Sie uns ein Foto oder noch besser ein Original der vorgefundenen
Käfer. Wir besuchen Sie gerne kostenlos und unverbindlich auf ein
Beratungsgespräch. In den meisten Fällen ist eine Bekämpfungsmaßnahme
nicht erforderlich. |
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| www.schädlingsbekämpfung.or.at |
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